DuoK (Gesang Bariton / Klavier) Theis Ansgar / Wiesensee Amadeus*

Jahrgang
Besetzung: Duo mit Klavier, Gesang / Klavier oder Orgel

Wiesensee Amadeus (Klavier)

VITA  Amadeus Wiesensee (*1993) debütierte bereits als Zwölfjähriger mit dem Münchner Rundfunkorchester. Die Süddeutsche Zeitung pries im Juni 2019 die Aufführung des H-Dur-Klaviertrios von Johannes Brahms mit Arabella Steinbacher als „poetisch und rauschhaft aufWeltklasseniveau“ und schrieb anlässlich seines Konzertes zur Eröffnung des Nymphenburger Sommers: „Dieser junge Mann hat ein nahezu unheimliches Gespür für die Dunkelheiten, für das Verhangene, auch Grüblerische und deren Farbigkeiten. So leuchtet erkeineswegs nur den Vordergrund der Stücke prächtig aus, sondern er öffnet im musikalischen Prozess gleichsam die dahinterliegenden Echo- und Assoziationsräume. In den besten Momenten scheint es, als könne man die Musik als dreidimensionales Gebildeumwandern.“ 2020 debütiert er u. a. im Bonner Beethoven-Haus mit einem Rezital im Rahmen desBeethoven-Jubiläumsprogramms, auf Einladung von Stargeiger Daniel Hope in der Dresdner Frauenkirche, beim Heidelberger Frühling und bei den Schwetzinger Festspielen. Mit acht Jahren wurde er Schüler von Prof. Thomas Böckheler am Richard-Strauss- Konservatorium in München, ab 2007 Jungstudent bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg. Nach dessen Tod nahm er im Jahr 2013 das Studium bei Prof. Antti Siirala an der Hochschule für Musik und Theater München auf, bei dem er im Anschluss an die künstlerischen Bachelor- und Masterstudiengänge ab Oktober 2019 im Rahmen des Masterstudiengangs Neue Musik studiert. Außerdem war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Sir András Schiff, Maria Joao Pires, Richard Goode, Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Matti Raekallio und auf Einladung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bei Hélène Grimaud ergänzen seine Ausbildung. Besonders nachhaltige Impulse erhielt er von Alfred Brendel und Till Fellner wie auch aktuell regelmäßig  von Elisabeth Leonskaja. Einladungen zu Konzerten führten ihn u.a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Klavier-Festival Ruhr, dem Bologna Festival, dem Oxford Piano Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Würzburger Mozartfest, dem Richard Strauss-Festival, den Opernfestspielen Gut Immling, den Schwetzinger Musiktagen, der Musikwoche Hitzacker, dem Nymphenburger Sommer, nach Schloss Elmau, zu den Europäischen Wochen Passau, nach London in die Kirche St. Martin-in-the-fields und auf Einladung von Christian Thielemann ins Konzerthaus Berlin. Amadeus Wiesensee gewann bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, beim Karl Lang Wettbewerb, beim Schumann Wettbewerb Zwickau und beim Internationalen Klavierpodium München, wiederholt erste Preise. 2018 konnte er sich aus weltweit über hundert Bewerbungen zu den sechs Nominierten für den Internationalen Deutschen Pianistenpreis zählen. Mehrfach war er live in Rundfunksendern wie dem BR, WDR und dem SWR und im Bayerischen Fernsehen zu erleben. Im Februar 2019 wurde er von der Münchner Abendzeitung mit dem „Kulturstern des Jahres“ in der Kategorie Klassik ausgezeichnet. Im Januar 2014 debütierte er mit dem Bayerischen Landesjugendorchester mit dem ersten Klavierkonzert von Franz Liszt in der Philharmonie in München, welches von BR-Klassik gesendet wurde. Als Solist spielte er u.a. mit dem Münchner Kammerorchester, der Deutschen Streicherphilharmonie, den Heidelberger Philharmonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bergischen Symphonikern, den Bad Reichenhaller Philharmonikern und dem Bayerischen Landesjugendorchester unter Dirigenten wie Dimitri Jurowski, Michael Sanderling, Sebastian Tewinkel, Peter Kuhn und Clemens Schuldt. Dem jungen Pianisten wurden zudem bereits zahlreiche Uraufführungen von Komponisten anvertraut, wie beispielsweise von Wilfried Hiller, John Foulds, Wolfgang-Andreas Schultz und Birke Bertelsmeier. Amadeus Wiesensees zweite große Leidenschaft gilt der Philosophie, der er auch in einem Parallelstudium nachging, das er an der Hochschule für Philosophie München im Juli 2015 mit dem Bachelor of Arts und Bestnote abschloss. September 2019    


Theis Ansgar (Bariton)

Der Bariton Ansgar Theis wuchs in einer Musikerfamilie auf. Nach langjährigem Instrumentalunterricht (Viola und Klavier, mehrere erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“) nahm er 2013 neben dem künstlerischen Gesangsstudium (bei Prof. Martin Christian Vogel und Prof. Lars Woldt) ein Studium im Fach Chordirigieren (bei Prof. Anne Kohler) an der Hochschule für Musik Detmold auf. In Hochschulproduktionen war er dort unter anderem als Förster in Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ zu sehen. Seit Oktober 2016 studiert Ansgar Theis an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Lars Woldt im künstlerischen Gesangsstudium. 2017 sang er dort im Rahmen der Hochschulproduktionen den Curio in Händels „Giulio Cesare“ und Belcore in Donizettis „L’elisir d’Amore“. Außerdem debütierte er 2017 als Gabriel von Eisenstein in „Die Fledermaus“ von Johann Strauss in der „Kleinen Oper am See“ und 2018 als Fürst Ottokar in „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber beim Freien Landestheater Bayern.
Neben den zahlreichen Erfahrungen im Opernfach ist der junge Bariton ebenso ein gefragter Konzert- und Ensemblesänger. So ist er beispielsweise Finalist des Internationalen Gesangswettbewerbs „CantateBach!“ 2017 in Greifswald.
Wichtige Impulse erhielt Ansgar Theis im Bereich Zeitgenössisches Lied innerhalb eines Interpretationskurses mit Aribert Reimann an dessen Werken.
Ansgar Theis ist Stipendiat der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk e.V.
Amadeus Wiesensee (Klavier) und Ansgar Theis (Bariton) sind seit 2018 als Liedduo bei Live Music Now München.



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