Quartett (Streichquartett) „Goldmund Quartett“ Schötz Florian / Adt Pinchas / Vandory Christoph* / Paratore Raphael

Jahrgang
Besetzung: Quartette, Streichquartet

Goldmund Quartett: Streichquartett im Wandel der Zeit

Florian Schötz und Pinchas Adt, Violinen; Christoph Vandory, Viola; Raphael Paratore, Violoncello

Das Goldmund Quartett wurde im Jahr 2009 gegründet. Die vier jungen Musiker lernten sich bereits zu Schulzeiten in der Jugendakademie der Musikhochschule München kennen. Inzwischen zählen sie „zu den bedeutendsten Nachwuchsmusikern Deutschlands“ (Harald Eggebrecht, SZ). Wichtige musikalische Impulse erhielten sie u.a. im Rahmen von Meisterkursen und Studien bei Mitgliedern des Alban Berg, Hagen, Borodin, Melos, Belcea, Artemis, Ysaye und Cherubini Quartetts. Seit seinem Debüt im Münchner Prinzregententheater ist das Ensemble gern gesehener Gast bei internationalen Festivals; Konzertreisen führten quer durch Europa, nach Kanada, China und in die USA. In der Saison 2016/17 konzertierte das Goldmund Quartett erstmalig im Wiener Musikverein, im Konzerthaus Dortmund sowie beim Kissinger Sommer und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Weitere Konzerte führten die vier Musiker zum Beethovenhaus Bonn und zum Marvao Festival in Portugal. Konzertmitschnitte u.a. des Bayerischen Rundfunks und die im Oktober 2016 erschienene Debüt-CD zeugen von der hohen musikalischen Qualität des Quartetts. Jüngste Auszeichnung ist der Bayerische Kunstförderpreis sowie der Förderpreis der Karl-Klinger-Stiftung im Rahmen des ARD Musikwettbewerbs 2016.

 

Paratore Raphael

Raphael Paratore

Raphael Paratore wurde am 3.5.1992 als Sohn einer Musikerfamilie in München geboren. Mit vier Jahren bekam er seinen ersten Cello Unterricht, zwei Jahre später begann er mit dem Klavierspiel. In Leipzig wurde er Jungstudent bei Prof. Peter Bruns und seit 2011 ist er Student in der Klasse von Prof. Claudio Bohorquez in Stuttgart. Zur Zeit studiert er im Rahmen des ERASMUS Programmes bei Prof. Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im April 2011 erhielt er sein Abitur am musischen Pestalozzi Gymnasium in München. Weitere musikalische Impulse erhielt er auf Meisterkursen, so etwa bei Prof. Troels Svane, Prof. Wolfgang-Emanuel Schmidt, Prof. Laszlo Fenyo, Prof. Wolfgang Boettcher und Prof. David Geringas. Er nahm an namhaften Akademien wie der Cello Akademie Rutesheim, Carl Flesch Akademie, Kronberg Akademie, ProQuartet Academy, Académie de Musica Villecroze und MISQA teil. Im kammermusikalischen Bereich wurde er u.a. von Prof. Gerhard Schulz, Prof. Günter Pichler, Prof. Michael Tree, Prof. Heime Müller und Prof. Eberhard Feltz beeinflusst. Raphael ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. U.a. erhielt er dort in der Kategorie Violoncello Solo einen 1. Preis, sowie den Sonderpreis der Berthold Hummel Stiftung. Des weiteren ist Raphael Preisträger des internationalen Cellowettbewerbs 2008 in Liezen, des Internationalen Wettbewerbs Verfemte Musik 2012 in Schwerin und 2012 erhielt er beim Musikpreis des Lions Club in Stuttgart den 1. Preis. Mit dem Goldmund Quartett gewann er 2013 den 1. Preis des Gasteigs Wettbewerbs in München. Förderungen erhielt er u.a. von der Bayerischen Begabtenförderung, der Gesellschaft der Freunde der Musikhochschule Stuttgart und der Theodor-Rögler Stiftung. Seit 2011 ist er Stipendiat bei Yehudi Menuhin „Live Music Now“, wie auch seit 2012 der Deutschen Stiftung Musikleben und seit 2014 der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Er gibt regelmäßig Konzerte und Recitals in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, so etwa im Duo mit der Pianistin Verena Metzger und als Cellist im Goldmund Quartett.Er konzertierte auch mit internationalen Musikern wie Christoph Poppen, Franz Halasz, Peter Buck, Stefan Fehlandt und Arabella Steinbacher zusammen. Einladungen führten Ihn zu bekannten Festivals, wie den Fränkischen Musiktagen, dem Festival in den Häusern der Stadt, dem Mozartfest Würzburg, dem Internationalen Musikfestival Granada und dem Kronberg Academy Festival „Cello Plus“. Konzertmitschnitte und Live-Sendungen wurden vom SWR, NDR und BR gesendet. Weitere Erfahrungen sammelte er im Crossover Bereich auf dem E-Cello mit der Band Einshoch6 und spielte für den Filmkomponisten Marius Ruhland Soundtracks ein. Als einer der auserwählten Teilnehmer des TONALI Grand Prix 2012, ist er im Kinofilm „Ciao Cello“ zu sehen und hören. Konzerte führten ihn nach Europa, Skandinavien, Kanada und in die USA. Als Solist konzertierte er u.a. mit der Neuen Philharmonie München, dem Philharmonischen Orchester Budweis und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim. 2013 hat Raphael das Projekt „That‘s Music!“ ins Leben gerufen, mit dem er, zusammen mit der Pianistin Verena Metzger, Schülern klassische Musik näher bringen möchte         Stand: Mai 2012


Vandory Christoph (Viola)

Christoph Vandory, 1991 in München geboren, erhielt im Alter von zehn Jahren seinen ersten Violaunterricht bei Julieta Craciunescu. Sein späterer Lehrer Martin-Albrecht Rohde nahm ihn 2009 als Jungstudent, 2010 als Vollstudent in seine Klasse an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2011 studiert er bei Prof. Hariolf Schlichtig. Das Studienjahr 2014/15 absolviert er im Rahmen des Erasmusprogramms am Conservatoire National Superior de Paris bei Prof. Jean Sulem. Über die Jahre erhielt er auf verschiedenen Meisterkursen wichtige musikalische Impulse durch namhafte Musiker wie Barbara Westphal, Jürgen Weber, Michael Tree, Stephan Fehlandt, Miguel da Silva, Gilad Karni und Lars Anders Tomter. Im April 2014 war Christoph Teilnehmer an „International Musicians Seminar Prussia Cove“. Neben seiner Tätigkeit als Bratschist im Goldmund Quartett spielt Christoph regelmäßig Konzerte als Solist und Kammermusiker. So konzertierte es bereits mit internationalen Größen wie Ingolf Turban, Christoph Poppen, Rebekka Hartmann, Arabella Steinbacher, Oliver Triendl und Boris Kucharsky. Im Alter von 16 Jahren spielte er sein Solodebut mit Orchester. Seit dem trat er unter anderem mit dem Symphonieorchester des Pestalozzi-Gymnasiums München und dem Philharmonischen Orchester Bad Reichenhall auf. 2010 spielte er die Uraufführung des Konzerts für Viola, Oboe und Orchester von Kay Westermann. Christoph gab bereits Konzerte in England, Italien, Spanien, Österreich und Frankreich, sowie in Ägypten, Oman, USA und Canada und trat bereits in bedeutenden Sälen wie dem Weißen Saal, Stuttgart oder dem Herkulesse und der Philharmonie München. Beim Bundeswettbewerb “Jugend musiziert” gewann Christoph mehrfach Preise und Sonderpreise. Förderung erhielt er unter anderem durch die Ingeborg Stachel Stiftung, dem DAAD, dem Deutsch-Französischem Jugendwerk, die Theodor-Rogler Stiftung und seit 2011 ist er als Mitglied des Goldmund Quartetts Stipendiat von “YEHUDI MENUHIN Live Music Now München”.


Schötz Florian

Florian Schötz, wurde 1991 in München geboren und erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Violinunterricht. Bereits als 14-Jähriger wurde er in die Violinklasse von Prof. Rudolf-Joachim Koeckert an der Hochschule für Musik und Theater München als Jungstudent aufgenommen. Nach dem Abitur begann er 2010 sein Vollstudium an der Musikhochschule Nürnberg in der Klasse von Prof. Daniel Gaede.

Künstlerisch prägte ihn die Zusammenarbeit auf Meisterkursen mit Prof. Ulf Hoelscher, Prof. Heime Müller, Prof. Roman Nodel, Prof. Gerhard Schulz und Prof. Ingolf Turban.

Seit der Spielzeit 2011/12 wirkte Florian mehrfach bei Produktionen des Staatstheaters Nürnberg und des ensembleKONTRASTE Nürnberg mit. Er spielte 2008 bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker unter Heinrich Klug. Florian ist mehrfacher Preisträger auf allen Ebenen des Wettbewerbs „Jugend musiziert” in den Kategorien Violine solo, Violinduo, Streichtrio und Streichquartett. 2002 erhielt er den Sparkassensonderpreis beim Landeswettbewerb. Außerdem erhielt er Preise beim „Streicher-Wettbewerb des LIONS Club Nürnberg 2012“ und beim „Kammermusik-Wettbewerb des Mozartverein 1829 e.V. Nürnberg 2014“.

Seit 2011 wird er durch “YEHUDI MENUHIN Live Music Now München” gefördert. Er erhielt 2012 Stipendien der Köhler-Kast-Stiftung und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. 2013 erhielt er Förderungen der „Sparda-Bank Nürnberg“ und der „Theodor-Rogler Stiftung“.

Als Primarius des 2009 gegründeten Goldmund Quartetts geht Florian einer regen Konzerttätigkeit nach und gab so Konzerte in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Spanien, in den USA und in Kanada sowie in China. Er konzertierte mit internationalen Musikern wie Christoph Poppen, Franz Halasz, Peter Buck und Arabella Steinbacher zusammen. Mehrfach entstanden Rundfunkaufnahmen und Konzertmitschnitte für den Bayerischen Rundfunk.

Florian spielt auf einer Violine von Hippolyte Silvestre, Lyon 1864, einer großzügigen Leihgabe aus privatem Besitz.


Adt Pinchas (Violine)

Pinchas Adt wurde am 4. November 1991 in Stuttgart als drittes Kind einer Musikerfamilie geboren. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von fünf Jahren bei Ulrike Abdank. Nach dem Umzug nach München war er langjähriger Schüler bei Jorge Sutíl. Mit 16 Jahren begann er sein Jungstudium und nach dem Abitur sein Vollstudium bei Ingolf Turban an der „Hochschule für Musik und Theater München“. 2017 schloss er sein Masterstudium bei Prof. Albrecht-Laurent Breuninger an der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Auszeichnung ab. Momentan studiert er im Fach „Kammermusik“ Günter Pichler an der „Escuela de Superior de Música Reina Sofía“ in Madrid, ermöglicht durch Stipendien der „Fundación Albéniz“ und der „Santander Consumer Bank AG“ ermöglicht wird. Gleichzeitig absolviert er ein Masterstudium in der Kammermusik-Klasse des Artemis Quartetts an der “Universität der Künste Berlin”. Musikalische Impulse erhielt er auf Kursen von Ana Chumacenco, Natalia Prishepenko, Ulf Hoelscher, Heime Müller, Michael Tree, Gerhard Schulz, Ferenc Rados, Eberhard Feltz, Corina Belcea , Alfred Brendel und vielen mehr. In kammermusikalischen Besetzungen konzertierte er mit Arabella Steinbacher, Jörg Widmann, Xenia Sidorova, Frank Dupree, Peter Buck, Franz Halasz und Ingolf Turban. Als Mitgründer des Goldmund Quartetts gibt er regelmäßig Konzerte in ganz Europa und ist gern gesehener Gast internationaler Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Festival Aix-en-Provence, dem Musik- und Tanzfestival Granada und den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Weitere Reisen führten nach Kanada, China und in die USA. Zahlreiche Konzertmitschnitte, Live-Sendungen und Interviews wurden vom BR, SWR, NDR, WDR, RBB, ORF, Radio classique, Radio Klassik Stephansdom, Deutschlandradio, ARD alpha und einsfestival u.a. gesendet. Beim Wettbewerb “ Jugend musiziert“ erhielt Pinchas Adt zahlreiche Preise auf allen Ebenen und den Förderpreis der Sparkasse. 2013 gewann er mit dem Goldmund Quartett den 1. Preis des Wettbewerbs „Kulturkreis Gasteig“ und 2014 den 1. Preis beim “International Schoenfeld String Competition“ in Harbin, China. 2015 erspielte sich das Ensemble das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und wurde in die 60. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen und wurde im selben Jahr mit dem „Bayerischen Kunstförderpreis“ ausgezeichnet. Im Folgejahr erhielt das Quartett den Sonderpreis der „Karl-Klingler-Stiftung“ beim „ARD-Musikwettbewerb“ 2016. Jüngste Auszeichnungen sind der zweite Preis beim “Wigmore Hall International String Quartet Competition” in London und der erste Preis beim “International Chamber Music Competition” in Melbourne. Viele Jahre wirkte Pinchas Adt bei den Kinderkonzerten der Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Heinrich Klug mit, wo er auch als Solist zu hören war. Weitere solistische Auftritte gab es mit dem Puchheimer Jugendkammerorchester, dem Solistenensemble und dem Hochschulorchester der Münchener Musikhochschule, dem Augsburger Kammerorchester, der Philharmonie Isartal und der Bad Reichenhaller Philharmonie. Adt ist Stipendiat des „Yehudi Menuhin -Live Music Now -Vereins“ München und erhielt Förderungen von der „Theodor-Rogler-Stiftung“, dem „Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe“ und der “Oscar und Vera Ritter-Stiftung”. Seit 2017 unterrichtet er an der “Streicherakademie Puchheim”, eine Einrichtung zur Förderung besonders talentierter und motivierter junger Streicher. Er spielt eine Geige von Giovanni Battista Guadagnini (1773) aus der Landessammlung Baden-Württemberg.



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