Violoncello

Biographie

Der Cellist

Im Alter von vier Jahren begann Hans-Henning Ginzel das Cellospiel und erhielt daraufhin Unterricht bei seinem Vater (Prof. Reiner Ginzel). Sein erstes öffentliches Konzert gab er mit 8 Jahren. Seither wirkt er regelmäßig in Konzerten mit Mitgliedern seiner Familie national und international.

Zwischen 2000 und 2006 gewann Ginzel beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ mehrere Preise auf Bundesebene und erreichte beim „Internationalen Paul-Hindemith-Instrumental-Wettbewerb“ in Berlin die Finalrunde (2011). Als Jungstudent und Mitglied der Jugendakademie der Hochschule für Musik und Theater München wurde er 2007 in die Klasse von Prof. Helmar Stiehler aufgenommen und studierte ab 2009 in München Violoncello im Fach Künstlerisches Diplom.. 2013 setzte er sein Studium im Rahmen eines Auslandsstipendiums am „Real Conservatorio Superior de Música“ in Madrid bei Prof. Iagoba Fanlo fort. Ginzel hat sein Künstlerisches Diplom im Februar 2014 mit Bestnoten abgeschlossen und wurde zum Masterstudium zugelassen.

Er absolvierte eine Reihe Meisterkurse in den Fächern Kammermusik, Orchester und Violoncello u.a. bei Wolfgang Boettcher, Wen Sinn-Yang und Anner Bylsma. Er ist seit seiner Gründung Mitglied des „Arcis Cello Quartetts“ und dessen Komponist und Arrangeur und tritt regelmäßig in München und Umgebung solistisch oder in Kammermusikbesetzungen auf.

Seit 2012 ist Ginzel Träger des Deutschlandstipendiums und wurde 2013 für sein kulturelles Engagement im Landkreis Starnberg mit dem „Kulturförderpreis der Gemeinde Tutzing“ ausgezeichnet. 2014 wurde er zudem als Stipendiat der Initiative „Yehudi Menuhin Live Music Now“ aufgenommen und engagiert sich in Dieser durch Konzerte in sozialen Einrichtungen in und um München.

Der Komponist

Seine ersten Kompositionen schrieb er mit 14 Jahren und erhielt daraufhin Kompositionsunterricht bei Prof. Dieter Acker (München). Im Rahmen der Filmpreisverleihungen der Fachzeitschrift „Camgaroo“ gewann er mit seiner Filmmusik 2004 einen 2. Preis und 2005 einen 1. Preis. Er war Teilnehmer zahlreicher Kompositionsmeisterkurse, u.a. bei Robert Beaser (Juliard School, New York) und Wolfgang Rihm. Ginzel wird bei C.F. Peters(Frankfurt am Main)verlegt, das Werk „Der armselige Prometheus“ wurde in der Liste der Prüfungswerke bei „jugend musiziert“ aufgenommen (2012).

Seit 2011 studiert er das Fach Komposition (Bachelor of Arts) bei Prof. Jan Müller-Wieland. Ginzel wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet, u.a. erhielt er den 1. Preis des „Harald-Genzmer-Kompositionspreises“ (München 2012), den Nachwuchsförderpreis des „Internationalen Carl-von-Ossietzky-Kompositionspreises“ (Oldenburg 2013) und den Sonderpreis des „9th Sun River Prize International New Composition Competition“ (Chengdu, PR China 2013).

Seine Werke wurden u.a. in der „Philharmonie“, im „Max-Joseph Saal“, im „großen Saal der Hochschule für Musik und Theater“, in der „Reaktorhalle“ sowie in Konzertsälen außerhalb Münchens interpretiert. Schwerpunkte seines Schaffens liegen in der Kammermusik und in Orchesterwerken.

Webseite

www.hans-henning-ginzel.de

 

 

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